8. Dezember 2017 /

Fahrradboxen mit Begeisterung aufgenommen!

[Bild: IFSW]

Am 18. September 2017 wurden endlich die langersehnten Fahrradboxen hinter dem Gebäude Pfaffenwaldring 43 aufgestellt und wenige Tage später auch bezogen. Es handelt sich hierbei um doppelstöckige Boxen, welche die eingestellten Fahrräder nicht nur vor Diebstahl und Vandalismus schützen, sondern auch vor Witterungseinflüssen.

Das Institut für Strahlwerkzeuge hat die Boxen, mit Unterstützung des Dezernat VI (Technik und Bauten), auf eigene Kosten gekauft, um den Mitarbeitenden einen sicheren Abstellbereich für ihre Räder zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig einen Beitrag für eine umweltgerechte und gesundheitsfördernde Gestaltung der Arbeitswege zu leisten.

Nach verschiedenen Vorkommnissen, wie Beschädigung und Diebstahl, der zum Teil sehr teuren Sportgeräte, wichen die Mittarbeitenden mehr und mehr auf die Flure und das Gas-Lager des Instituts aus. Hierbei behinderten sie die Fluchtwege und verstießen gegen die Sicherheitsvorschriften von Gas-Lagern.

Um die offensichtlichen Probleme zu lösen und die Möglichkeit zu schaffen, auch weiterhin der immer größer werdenden Parkplatznot auf dem Campus mit einem umweltfreundlichen und gesundheitsför­dernden Verkehrsmittel begegnen zu können, beschloss der Leiter des Instituts, Prof. Graf, sechs doppel­stöckige Fahrradboxen zu beschaffen.

Die Fahrradboxen wurden von den Mitarbeitenden des Instituts mit großer Begeisterung angenommen; so sind bereits sieben der 12 Boxen für Dauernutzer reserviert die auch im Winter mit dem Rad zur Arbeit kommen. Diese sportlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekamen eine feste Box mit Schlüssel zugewiesen. Die restlichen fünf Boxen stehen kurzentschlossenen Fahrradnutzern zur Verfügung. Um die Boxen zu belegen bedarf es nur der Zutrittsberechtigung für das Institut und der Kenntnis der Nummernkombination eines zahlenschlossgesicherten Schlüsselkastens.

Die anfängliche Skep­sis, gegenüber den hochgelegenen oberen Fahrradboxen, wurde durch die mittels eines einfach zu bedienenden Schienen-Hebel-Systems sofort zerstreut. 

Das Fazit nach zwei Monaten Betriebszeit ist, dass die Boxen sehr gut angenommen und intensiv genutzt werden. Sie fördern die Nutzung von Fahrrädern als umweltfreundliche Fahrzeuge für den Arbeitsweg, die Gesundheit der Mitarbeitenden, entlasten die Fluchtwege des Instituts sowie die Parkplatzsituation auf dem Campus und schützen das Eigentum der Mitarbeitenden vor Beschädigungen und Witterung.

Weiterhin haben uns die vergangenen Monate gezeigt, dass mit einem durchdachten System die Akzeptanz und die sinnvolle Nutzung von Fahrradboxen möglich ist. Wir möchten uns als Institut daher beim Dezernat VI (Technik und Bauten) sowie beim Universitätsbauamt (UBA) für die tatkräftige Unterstützung bei diesem Projekt bedanken. Insbesondere geht unser Dank an Herrn Sidon der uns in vielerlei Hinsicht mit Rat und Tat zur Seite stand.

Es bleibt zu hoffen, dass diesem Beispiel an gelungener Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stellen schnell weitere folgen werden und bald weitere Boxen einen Platz auf dem Universitätsgelände finden werden. Den Instituten, den Mitarbeitenden und der Umwelt zuliebe!  

Ansprechpartner: Götz Kleem

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