29. April 2021 /

Nachwuchsgruppe Advanced Manufacturing gestartet

[Bild: Michael Jarwitz]

Eine flexible und universell einsetzbare Fertigungstechnik bietet ein großes Potential, sowohl für die Entwicklung neuer Mobilitätslösungen von morgen, als auch für die Produktionstechnik selbst.

Hierzu wurde im InnovationsCampus Mobilität der Zukunft (ICM) eine Nachwuchsgruppe im Strategiefeld Advanced Manufacturing eingerichtet, welche nun am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) gestartet ist. Im Rahmen dieser für 5 Jahre geförderten Nachwuchsgruppe werden sich bis zu 5 Wissenschaftler mit der Erforschung und Entwicklung der Schlüsseltechnologien für eine Universalmaschine befassen. Im Fokus der Arbeiten steht die Weiterentwicklung der Anlagentechnik mit Hinblick auf eine flexible Umsetzung von Fertigungsverfahren aus allen 6 Fertigungshauptgruppen nach DIN 8580 auf ein und derselben Anlage, wobei die Kombination laserbasierter Fertigungsverfahren betrachtet wird.

Die hierzu im Rahmen der Nachwuchsgruppe untersuchten Themen umfassen eine große Bandbreite. So werden hochdynamische und gleichzeitig hochpräzise Kinematiken erforscht, genauso wie während des Betriebs rekonfigurierbare Steuerungsarchitekturen für verteilte Echtzeitapplikationen. Des Weiteren wird an einer anpassungsfähigen und intelligenten Prozessdiagnostik für den verfahrensübergreifenden Einsatz für die In-situ Qualitätssicherung geforscht. Nicht zuletzt gehören auch die kognitiven Fähigkeiten der Anlagentechnik für die Selbstadaption und Selbstoptimierung zu den Forschungsthemen. Hierzu werden einerseits die technologischen Wechselwirkungen der Verfahren in der Prozessverkettung untersucht und die daraus resultierenden Auswirkungen und Potentiale für den Fertigungsablauf, und andererseits wird an digitalen Prozessabbildern und „Rückwärts“-Modellen für die Parametervorhersage geforscht.

Für die Durchführung dieser interdisziplinär ausgerichteten Arbeiten in der Nachwuchsgruppe bringen das Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW), das Institut für Werkzeugmaschinen (IfW), und das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart, sowie das Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihre Expertisen in einer engen Kooperation mit ein.

Weitere Informationen unter: http://www.icm.kit.edu/69.php

Kontakt: Dr. Michael Jarwitz

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