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Übergabe einer High-Speed Streak-Kamera an das Deutsche Museum München

Im Mai 2018 wurde vom Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) eine High-Speed Kamera der Firma Imacon (Modell 790) an das Deutsche Museum München übergeben, um die Sammlung "Foto und Film" des Museums zu erweitern.

Bereits in den 1960er Jahren ließen sich mit dieser Kamera unter Zuhilfenahme von Polaroid-Filmen entweder Streak-Aufnahmen (2-dimensionale Zeilenbilder) oder bis zu 18 Bilder in Reihe mit einem zeitlichen Abstand von 100 ns und kürzer sowie Belichtungszeiten von 20 ns aufnehmen.

Mit dieser Kamera wurden unter anderem die ersten Kohlenmonoxid-Argon Gaslaser in den 1970er und 1980er Jahren untersucht. Durch die Untersuchungen der Entladungsphänomene wurden sowohl die Elektrodengeometrie und -anordung, das zu zündende Gasgemisch sowie die genaue Beschaltung aller zur Erzeugung eines Plasmas benötigten Gerätschaften wie Elektronenstrahlbeschleuniger, Gasöffnungsventile und Elektroden optimiert.

Das Bild zeigt die Übergabe an einen der Mitarbeiter des Museums durch Daniel Förster (IFSW) sowie Werner Hennig (früher IFSW), welcher die Versuche zur Entladungsoptimierung der CO-Gaslaser durchführte. Die Kamera selbst ist im Hintergrund zu sehen.

Kontakt: Daniel Förster